
City Star Board mit Monofuß
City-Star Werbeanlagen (häufig auch City-Star-Board genannt) sind hochmoderne, freistehende Premium-Werbeträger der Außenwerbung (Out-of-Home / OOH). Sie gehören zur Kategorie der Großflächenplakate, heben sich jedoch durch eine deutlich höhere Fernwirkung und wertigere Optik ab. Gemeint ist im Kern eine hochgesetzte 18/1-Großflächenwerbeanlage auf einem Monofuß, meist doppelseitig und beleuchtet.
Je nach Hersteller und Betreiber unterscheiden sich Rahmenmaße, Fußkonstruktion, Fundament, Beleuchtung und Statik.
Attraktivität für Grundstückseigentümer
Für private wie gewerbliche Eigentümer bietet die Bereitstellung ungenutzter Grundflächen attraktive Vorteile:
Planbare Mieteinnahmen: Langfristige Pachtverträge (oft mit 10 Jahren Laufzeit) sichern regelmäßige, passive Einnahmen.
Null Aufwand & Kosten: Baugenehmigung, Errichtung, laufende Wartung, Stromverbrauch und Versicherung werden vollständig vom Werbepartner abgedeckt.
Minimaler Flächenverbrauch: Dank der Monofuß-Konstruktion wird am Boden nur eine sehr kleine Standfläche für das Fundament benötigt.

City Star Board Maße
Wie viel Miete bringt ein City-Star-Board?
Mit einem City-Star-Board auf Grundstücken lassen sich im Durchschnitt 1.500 bis 5.000 € Mieteinnahmen pro Jahr erzielen. An stark frequentierten Top-Standorten sind auch höhere Erträge möglich. Den genauen Wert Ihres Standorts ermittelt Werbestandort24 im Rahmen einer kostenfreien Standortprüfung und durch den Vergleich aktueller Betreiberangebote. Die exakte Miethöhe hängt von folgenden Faktoren ab:
Verkehrsfrequenz & Reichweite: Anzahl der täglichen Fahrzeuge und Passanten.
Sichtbarkeit: Freie Blickachsen ohne Sichthindernisse.
Ausstattung: Beleuchtete und doppelseitige Monofuß-Anlagen erzielen höhere Einnahmen als einfache Werbetafeln.
Welche Standorte eignen sich für ein City-Star-Board?
City-Star-Boards werden gezielt an hochfrequentierten Verkehrsknotenpunkten errichtet:
Verkehrsadern: Hauptstraßen sowie Ein- und Ausfallstraßen im städtischen Raum.
Gefahren- & Staupunkte: Stark frequentierte Kreuzungen, Ampelbereiche und Wendehammer mit langer Verweildauer.
Wirtschaftszentren: Zufahrten zu Verbrauchermärkten, Einkaufszentren, Tankstellen, Fachmärkten , Gewerbegebieten, und Großparkplätzen.
Aufbau und Ausrichtung zur Straße
Die Ausrichtung unterscheidet das City-Star-Board maßgeblich von gewöhnlichen Großflächen:
Frontale Sichtachse:
Während klassische Großflächen oft parallel zur Straße stehen, werden City-Stars quer oder stark angewinkelt montiert. Dadurch erfassen herannahende Verkehrsteilnehmer die Werbebotschaft deutlich früher und ohne Blickabwendung.
Maximale Aufmerksamkeit an Hotspots:
Diese rechtwinklige Positionierung entfaltet ihre höchste Wirkung an stark frequentierten Standorten wie Hauptverkehrsachsen, Ein- und Ausfallstraßen sowie viel befahrenen Kreuzungen.
Perfekt für frequentierte Kundenparkplätze:
Auch an den Zufahrten und Stellplätzen von Einkaufszentren, Verbrauchermärkten, Tankstellen, Autohäusern oder Gewerbegebieten sorgt der frontale Sichtwinkel für maximale Kontaktraten.
Einseitige vs. doppelseitige Ausführung
Die Ausführung von City-Star-Boards richtet sich flexibel nach den Gegebenheiten vor Ort:
Doppelseitige Nutzung für zweifache Reichweite:
Viele Anlagen sind beidseitig bespielbar. Dadurch bedient ein einziger Standplatz beide Fahrtrichtungen parallel, was die Wirtschaftlichkeit des Standorts verdoppelt.
Effizienz durch Sichtachsen:
Auf Straßen mit starkem Verkehr in beiden Richtungen erzielt eine doppelseitige Anlage deutlich höhere Erträge als eine einseitige Fassaden- oder Wandfläche.
Standortabhängige Ausrichtung:
Eine zweite Werbeseite lohnt sich nur bei freier Sicht. Versperren Gebäude, dichter Baumbestand oder benachbarte Werbeträger die Blickachse, ist die einseitige Montage die sinnvollere Wahl.
Unterschiede: City Star, Mega-Light und City Light Board
Was ist der Unterschied zwischen City Star und Mega Light? Diese Begriffe werden in der Außenwerbung oft fälschlicherweise synonym verwendet. Die Systeme unterscheiden sich jedoch deutlich in Technik und Motivpräsentation:
City Star:
Basiert auf dem klassischen 18/1-Großflächenformat auf einem Monofuß. Die Motive werden in der Regel gedruckt aufgebracht (z. B. auf Affichenpapier oder Spezialfolie) und extern beleuchtet.
City Light Board (CLB):
Verfügt über ein vollverglastes, von innen hinterleuchtetes Vitrinengehäuse. Viele Systeme sind mit einem rotierenden Motivwechsler für wechselnde Plakate ausgestattet.
Mega-Light:
Hochgesetztes Premium-Format mit verglastem Gehäuse und interner Hinterleuchtung, das sich durch spezielle Spann- und Wechselmechanismen vom klassischen City Star abhebt.
Digital Roadside Screen / LED-Board:
Rein digitale Werbefläche auf Hochleistungs-LED-Displays, die Videos oder hochauflösende Standbilder ohne gedrucktes Plakat ausspielt.
Fundament und Windlast bei City-Star-Anlagen
Welche Windlastzone braucht eine Werbeanlage? Oder Wie groß ist das Fundament für ein City Star Board?
Die Statik ist ein entscheidender, aber häufig unterschätzter Faktor bei der Standortprüfung: Datenblatt City Star Board mit Monofuß
Hohe Windlasten berücksichtigen:
Die Werbefläche in rund fünf Metern Höhe wirkt bei starkem Wind wie ein Segel. Tragwerk und Fundament erfordern daher stets eine ortsspezifische statische Berechnung.
Typenunterscheidung nach Windlastzonen:
Hersteller (wie z. B. HYNA) bieten verschiedene Ausführungen an – von Standardmodellen für die Windlastzonen 1–3 bis hin zu verstärkten Spezialversionen für die küstennahe Zone 4.
Massive Fundamentkörbe:
Je nach Windlastzone und Ausführung messen die erforderlichen Fundamentkörbe im Boden etwa 2,0 × 2,0 m bis 2,5 × 2,5 m.
Unterirdische Standortprüfung erforderlich:
Eine optisch freie Fläche reicht für die Montage nicht aus. Im Boden verlaufende Versorgungsleitungen, Kanäle, Entwässerungssysteme oder Altfundamente können die Platzierung an der gewünschten Position verhindern.
Vorteile für Werbetreibende
Hohe Blickkontaktquote:
Die Ausrichtung im rechten Winkel zur Straße, die Mindesthöhe von 2,50 Metern und die integrierte Beleuchtung garantieren maximale Plakatseher pro Stelle (PpS-Werte).
Punktgenaue Zielgruppenansprache:
Über die selektive Einzelbuchung lassen sich regionale Werbekampagnen ohne Streuverluste umsetzen.
Flexibler Motivwechsel:
Je nach System können nassfeste Affichenpapiere, Spezialfolien oder moderne Wechselrahmen genutzt werden.
Standardisierter Buchungszyklus:
Die Belegung erfolgt im gewohnten Rhythmus der Plakatwerbung in dekadenweisen Abständen (10 oder 11 Tage).
Warum der Monofuß entscheidend ist?
Der Monofuß ist weit mehr als ein Designelement – er stellt den größten funktionalen Vorteil des City-Stars dar:
Sparsamer Flächenbedarf: Während klassische Großflächen breite Unterkonstruktionen benötigen, bündelt der City-Star das gesamte Gewicht auf ein einziges, schlankes Standrohr.
Flexible Nutzbarkeit am Boden: Die kompakte Bodenverankerung ermöglicht die Aufstellung auf Parkplätzen, Gewerbeflächen oder bei Autohäusern, ohne wertvolle Rangier- oder Nutzfläche zu blockieren.
Erhalt von Parkräumen: Durch die intelligente Bauweise lässt sich die Werbeanlage oft direkt zwischen PKW-Stellplätzen platzieren, ohne dass dafür Parkplätze gestrichen werden müssen.
Welches Papier wird für City Star Boards verwendet?
Für Werbeträger kommen je nach Einsatz, Haltbarkeit und gewünschter Wirkung verschiedene Papiersorten zum Einsatz, vor allem Bilderdruckpapier, Affichenpapier und Recyclingpapier mit unterschiedlichen Grammaturen. Affichenpapier (ca. 115–120 g/m²), auch Blueback Paper genannt, ist ein spezielles, wetterfestes Papier mit blickdichter, blauer Rückseite. Es eignet sich ideal für die Plakatierung im Außenbereich.
• Plakate werden in vier Segmenten gedruckt, um Transport und Montage zu erleichtern.
• Für den Außeneinsatz wird nassfestes Papier verwendet, das auch bei schlechtem Wetter stabil bleibt.
